Warum integrative Lerntherapie?

Manchmal ist Lernen einfach nur frustrierend – besonders, wenn Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten wie Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS), Dyskalkulie oder AD(H)S kämpfen. Genau hier hilft die integrative Lerntherapie: Sie unterstützt dabei, Lernblockaden zu lösen und den Weg zu einer positiven Lernstruktur zu finden.

In der integrativen Lerntherapie geht es nicht um Nachhilfe, sondern um einen ganzheitlichen Ansatz. Lerntherapeuten betrachten das Lernen aus verschiedenen Perspektiven – Psychologie, Pädagogik, Sprachwissenschaften und Fachdidaktik. So entwickeln wir individuelle Pläne, die auf die Bedürfnisse jedes Lernenden abgestimmt sind.

Wie funktioniert integrative Lerntherapie?

Der erste Schritt ist ein ausführliches Anamnesegespräch. Dabei lernen wir die bisherigen Lernprozesse und -schwierigkeiten kennen. Mit gezielten diagnostischen Tests wird dann festgestellt, wo genau die Probleme liegen. Hierbei geht es nicht nur um die Symptome, sondern auch um die Ursachen: Liegt die Blockade im emotionalen Bereich? Gibt es Lücken im Grundlagenwissen? Oder fehlt es an der richtigen Lernstrategie?

Anhand dieser Analyse erstelle ich einen persönlichen Therapieplan. Ziel der integrativen Lerntherapie ist es, negative Lernmuster zu durchbrechen und eine positive Lernstruktur zu entwickeln. Denn wer wieder Lernfortschritte macht, gewinnt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten – und das führt zu mehr Lernmotivation und Freude am Lernen.

Lernstörungen haben übrigens nichts mit Intelligenz zu tun. Sie können Schüler*innen aller Schularten betreffen. Mit der richtigen Unterstützung können sie ihre Potenziale entfalten und erfolgreich lernen.

Lernstrukturmodell von Betz und Breuninger

Mit dem Lernstrukturmodell von Betz und Breuninger können wir bei jedem Kind genau untersuchen, wie verschiedene Faktoren miteinander wirken. Dabei schauen wir uns nicht nur an, wie das Kind in der Schule lernt, sondern auch, wie es sich fühlt und mit anderen Menschen interagiert. Es geht darum, zu verstehen, wie sich die Erlebnisse in der Schule, die emotionale Verfassung und die sozialen Beziehungen des Kindes gegenseitig beeinflussen und das Lernen erschweren können, aber auch wo Potentiale und Ressourcen sind. So können wir gezielt herausfinden, was das Kind braucht, um besser lernen zu können und wieder mehr Vertrauen in seine Fähigkeiten zu gewinnen.

 

Bildquelle: Fachverband für integrative Lerntherapie e.V. (FiL) · www.lerntherapie-fil.de

 

Online-Lerntherapie: So einfach geht’s!

Für die Online-Lerntherapie werden nur wenige Voraussetzungen benötigt, um eine effektive Unterstützung zu bieten. Der Unterricht findet bequem über Zoom statt. Nach der Buchung erhält man einen direkten Link zum Meeting. Während der Stunde nutzen wir das integrierte Zoom-Whiteboard, auf dem wir gemeinsam in Echtzeit arbeiten. Zusätzlich binde ich je nach technischer Kompetenz der Lernenden interaktive Spiele und andere Tools ein, um den Lernprozess abwechslungsreich und spielerisch zu gestalten.

Für die Selbstarbeit zu Hause und zur Vertiefung empfehlen wir die kostenlose App GoodNotes (mit drei Notizbüchern in der kostenlosen Version). In GoodNotes kann man mit dem iPad und einem digitalen Stift Notizen machen, Aufgaben bearbeiten und den Lernfortschritt verfolgen – ganz einfach und flexibel. Ich kann in den Notizbüchern kommentieren und Hilfestellung geben.

Mit diesen wenigen Anforderungen wird das Lernen zu Hause effektiv und mit Spaß verbunden!